Ethik im Tiertraining

Effektivität ist nicht genug (Susan G. Friedman, PhD)

Wie oft sagen Menschen: "Mein Hund kann Sitz!", "Mein Hund bleibt, wenn ich ihm das sage!", "Mein Hund würde niemals ...".

Und wenn ich dann zurückfrage: "Wie hat er das gelernt und wie geht es ihm dabei, wenn du ihn darum bittest?", bekomme ich ein großes Schulterzucken. Der Gedanke, dass es einen Unterschied macht, wie ein Hund von uns erwünschte Verhaltensweisen lernt, kommt den meisten Menschen gar nicht in den Sinn. 

Mehr Wissen? Bitte schön:

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Eine gebogene Straße, auf der ein Auto fährt. Es nähert sich Abzweigungen, die die möglichen Interventionen im Training darstellen und ihre ethische Bewertung symbolisieren

LIMA - Least Intrusive Minimally Aversive

Der Streit über den Einsatz von Trainingsmethoden ist in vollem Gange. Worüber am heftigsten gestritten wird: 

  • Effektivität: nur Belohnung kann doch nicht funktionieren
  • Strafe: muss sein oder ist sie schädlich?
  • Gewalt: Gewalt oder natürliche Kommunikation?
  • Behaviorismus,Kognition, Emotion: ein Widerspruch?
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Icon gewaltfrei Text: Gewaltfrei trainieren - Wir zeigen Dir den Weg

Gewaltfrei trainieren - geht das?

"Gewalt gegenüber meinem Hund? Niemals würde ich das tun!" 

Und tatsächlich schlägst du deinen Hund nicht, tust ihm nicht weh, nutzt keine schmerzhaften Trainingsmittel - jedenfalls nicht wissentlich. Aber mal ein bisschen schimpfen, ein "NEIN!" mit tiefer Stimme kann ja nicht so schlimm sein. Oder doch?!

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Das Vertrauenskonto - zwei Sparschweinchen schauen sich an, eins hat viele Vertrauensmünzen im Bauch und ist glücklich. Das andere hat nur wenig Vertrauensmünzen, andere liegen unter ihm. Es ist unglücklich

Strafe

Ich will das mein Hund das nicht mehr macht. Mir ist es egal, was er anstelle dessen macht. Ich muss dem doch sagen können, dass er das nicht soll, ... 

Wie sage ich einem Hund, dass er etwas nicht soll? Oder sage ich ihm viel eher, dass es schlimm wird, wenn er das tut? Schauen wir uns das mal an...