Die positive Trainingskultur

Im positiven Training gibt es ein paar wichtige Grundannahmen: Wir wollen eine vertrauensvolle, liebevolle und gleichwürdige Beziehung zu unserem Hund. Das bedeutet, dass wir für unseren Hund kein Hundehalter, Besitzer und schon gar  kein Chef sein wollen. Wir sehen unsere Rolle gegenüber dem Hund als eine liebevolle Bezugsperson, die ihn schützt und unterstützt, wo immer uns das möglich ist. Wenn wir dem Hund Grenzen setzen müssen - und das müssen wir viel zu oft - dann kommunizieren wir diese fair und ohne Gewalt. Und wir haben uns eine ethische Grundlage gegeben, die immer weiter diskutiert und entwickelt wird.

Mehr Wissen? Bitte schön:

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Icon: Waage zeigt in grünem Bereich an. Text: Positiv verstärken - Daumen hoch- erfolgreiches Training - bessere Kommunikation - gut für die Beziehung

Train the Trainer Workshop

Positives Training - Selbst erleben

Training mit dem Hund über positiv verstärkendes Training und Markersignale. Puh, das klingt irgendwie anstrengend und total ungewohnt. Du willst wissen, wie das geht? Oder willst du einfach besser werden?
Hier kannst du mit Gleichgesinnten:

  • Trainieren
  • Erleben
  • Diskutieren
  • Spaß haben
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Icon: Lupe über Buchseiten Text: Wissen unter der Lupe - wir machen dich schlau

HundeWissen³

Wissen, Austausch, Praxis

Du hast Lust und Interesse, dich regelmäßig und intensiv mit Hintergrundwissen zu befassen. Du willst wissen, was es Neues gibt in der Wissenschaft rund um den Hund. Du suchst Austausch mit Gleichgesinnten und willst deine Fertigkeiten erweitern. Dann bist du hier genau richtig.

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Eine gebogene Straße, auf der ein Auto fährt. Es nähert sich Abzweigungen, die die möglichen Interventionen im Training darstellen und ihre ethische Bewertung symbolisieren

LIMA - Least Intrusive Minimally Aversive

Der Streit über den Einsatz von Trainingsmethoden ist in vollem Gange. Worüber am heftigsten gestritten wird: 

  • Effektivität: nur Belohnung kann doch nicht funktionieren
  • Strafe: muss sein oder ist sie schädlich?
  • Gewalt: Gewalt oder natürliche Kommunikation?
  • Behaviorismus,Kognition, Emotion: ein Widerspruch?
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Icon: Hund im goldenen Käfig, Text: Ohne Kontrolle ist selbst die beste Versorgung nichts als ein goldener Käfig

Erlernte Hilflosigkeit

In einer bedrohlichen Situation nicht wissen, was du tun kannst, fühlt sich wirklich schlimm an. Ich glaube, dass kennt jeder. Wie schlimm muss es sein, wenn du zu der Überzeugung gelangst, dass es keinen Ausweg mehr gibt. Du gibst auf und probierst es auch unter den schlimmsten Umständen nicht mehr. 

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Icon gewaltfrei Text: Gewaltfrei trainieren - Wir zeigen Dir den Weg

Gewaltfrei trainieren - geht das?

"Gewalt gegenüber meinem Hund? Niemals würde ich das tun!" 

Und tatsächlich schlägst du deinen Hund nicht, tust ihm nicht weh, nutzt keine schmerzhaften Trainingsmittel - jedenfalls nicht wissentlich. Aber mal ein bisschen schimpfen, ein "NEIN!" mit tiefer Stimme kann ja nicht so schlimm sein. Oder doch?!

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Icon Schranke Text: Grenzen setzen heißt, Gewohnheiten bilden

Grenzen setzen

Wir müssen Hunden Grenzen setzen, dass ist ein feststehende Tatsache! Wirklich? Ich frage mich, ob diese Annahme in dieser einfachen Form stimmt. Es stimmt, dass Hunde nicht alles tun sollten, was ihnen gerade einfällt und es stimmt, dass Hunde viele Grenzen erleben. Müssen wir dann noch welche setzen?

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Icon das gefüllte Vertrauenssparschwein

Das Vertrauenskonto

Mein Hund hat Angst beim Tierarzt und wenn ich ihn bürsten oder Krallen schneiden will. Manchmal wenn ich meinen Hund rufe, dann kommt er zwar näher, fängt dann aber an zu buddeln oder irgendwo zu schnüffeln, anstatt zügig zu kommen. 

Dann muss ich das doch streng durchsetzen oder etwa nicht? 

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Hund (Tijger) spielt mit Ball, Text unter dem Bild lautet: Mit Wupperklick immer am Ball bleiben

Das Leben ist kein Wunschkonzert?!

Ja, aber der Hund kann doch nicht alles haben, was er will. Wenn ich dem immer alles erlaube, dann ist er am Ende total verwöhnt und benimmt sich daneben. Und jede:r muss doch auch mal aushalten, dass er nicht bekommt, was sie gerne hätte!

Ist das wirklich so einfach? 

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Icon: Lupe über Buchseiten Text: Wissen unter der Lupe - wir machen dich schlau

Verstärker ...

Das ist mir viel zu kompliziert. Das ist so mechanisch und so kann das doch nicht funktionieren. Mein Hund muss doch auch wissen, was er nicht tun soll! Das mit den Verstärkern ist mir zu unflexibel, ich setze lieber auf Kommunikation! Und wenn das alles gar kein Widerspruch und ganz natürlich wäre?

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Grafik 2 Signalflaggeb und ein Soldat mit Megafon, Text Signal oder Kommando? Entscheidende Unterschiede

Signal oder Kommando

Ich will, dass der Hund tut, was ich ihm sage. Also gebe ich ein Kommando (oder auch Befehl) und dann ...?! Macht er es meistens, manchmal, öfter oder eben auch nicht. Aber das muss der doch, der muss doch hören! Ich muss mich doch durchsetzen! 

Wirklich? Muss der das? Oder kann der sich auch anders entscheiden? Und dann?